Die Atemtherapie lädt dazu ein, das eigene Leben bewusst zu gestalten.

Was ist Atemtherapie

Die Atemtherapie basiert auf der Wahrnehmung des Atems und des eigenen Körpers. Durch Atembeobachtung, einfache Körperübungen oder Behandlung auf der Liege kommt der Mensch zur Ruhe und findet wieder Zugang zu seinem eigenen Atemrhythmus. Das Zulassen von neuen Sichtweisen kann dann möglich werden. Teil der Atemtherapie ist das begleitende Gespräch, in dem die gemachten Erfahrungen besprochen und Erkenntnisse gewonnen werden. Es hilft, Klarheit zu finden und neue Herangehensweisen zu entwickeln. 

Da die Atmung eng mit Emotionen und Körperfunktionen verbunden ist, kann die Atemtherapie psychische und körperliche Aspekte verbinden. Dies geschieht über die Selbstwahrnehmung und beinhaltet keine invasiven Methoden.

Indikationen

Atemwegserkrankungen und -beschwerden
COPD, Asthma, Bronchitis …

Psychosomatische Belastungen
Ängste, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Spannung- und Erschöpfungszustände, depressive Verstimmungen …

Körperliche Symptome
Muskelverspannungen, Verdauungsbeschwerden, Herz-Kreislaufprobleme, Rückenschmerzen …

Weitere

Trauerbegleitung, Palliativbegleitung, Unterstützung nach Operationen …

Grenzen

Die Atemtherapie ist nicht geeignet bei akuten psychotischen Zuständen oder akuten Infektionskrankheiten.

Die Atemtherapie ist eine ergänzende Therapie. Sie ersetzt niemals ärztliche oder schulmedizinische Untersuchungen und Behandlungen.